Multitreff

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Dissoziative Identitätsstörung

Bei einer Dissoziativen Identitätsstörung handelt es sich um die Spaltung eines Individuums in verschiedene Persönlichkeiten, die unabhängig voneinander die volle Kontrolle über dessen Denken, Fühlen und Verhalten übernehmen. Jede dieser Persönlichkeiten ist vollständig mit ihren eigenen Erinnerungen, Verhaltensmustern und sozialen Beziehungen. Oft haben sie keinen Zugang zu den Erinnerungen der anderen oder sind sich der Existenz der anderen nicht bewusst. Dies verändert sich im Laufe der Auseinandersetzung mit sich, sodass Wissen voneinander und innere Kooperation wachsen kann. Ursache für diese Spaltungen sind jahrelange schwerste körperliche, seelische und sexuelle Gewalthandlungen in frühester Kindheit.

In der therapeutischen Arbeit sind soziale Isolation, Angst, sich als Multiple zu zeigen und das Gefühl, mit der Symptomatik und ihren Folgen allein zu sein, immer wieder zentrale Themen. So wurde in Hannover Anfang 2002 als Kooperationsprojekt von dem „Notruf für vergewaltigte Frauen und Mädchen“ und Violetta ein Treff für multiple Frauen eingerichtet.

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