Psychohygiene für Fachkräfte im Umgang mit sexualisierter Gewalt
In der pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen werden Fachkräfte mit sexualisierter Gewalt konfrontiert. Ob beim Entwickeln eines Schutzkonzeptes, durch grenzverletzende Kinder und Jugendliche oder einen konkreten Missbrauchsverdacht in der Einrichtung – das Thema kann für sie sehr belastend sein. Darüber hinaus kann die helfende Person eine sekundäre Traumatisierung erleiden.
Eine gute Psychohygiene und der Blick auf die eigene Belastungsgrenze sind die Voraussetzungen, um sich mit sexualisierter Gewalt professionell auseinanderzusetzen und Kinder und Jugendliche mit Missbrauchserfahrungen langfristig zu unterstützen.
Inhalte
- Reflexion der eigenen Selbstfürsorge
- Belastungsgrenzen wahrnehmen
- Sekundäre Traumatisierungen von Helfenden
- Psychohygiene: Fakten und Methoden
- Der Weg zur Resilienz
Ziele
- Grundlagenwissen zu Psychohygiene und Resilienz
- Grundlagenwissen zu sekundären Traumatisierungen
- Kennenlernen praktischer Methoden und Übungen für den Berufsalltag
- Aktivierung von individuellen Ressourcen
Methoden
Input, Übungen, Kleingruppenarbeit, Diskussion, methodische Reflexion
Doris Hesse
E-Mail: DorisHesse
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