Besteht der Verdacht, K.O.-Tropfen verabreicht bekommen zu haben, sollten sich die Betroffenen möglichst schnell an einen ärztlichen Notdienst, die Polizei und an eine Beratungsstelle wenden. Die Nachweisbarkeit im Blut ist je nach Substanz nur wenige Stunden möglich. Betroffene sollten sich auch bei übermäßigem Alkoholkonsum nicht scheuen, den Verdacht zu äußern. Bei einer ärztlichen Untersuchung sollte immer eine Urin- und eine Blutprobe genommen werden.

Klären Sie Mädchen und junge Frauen auf die Gefahren durch K.O.-Tropfen auf. Weisen Sie darauf hin, dass sie ihre Getränke an öffentlichen Orten und auf Partys im Auge behalten. Von Unbekannten sollten sie keine Getränke annehmen.

Die Wirkung ist abhängig von der Dosis. K.O. - Tropfen können niedrig dosiert zunächst enthemmend wirken. Je nach Reinheitsgrad sowie körperlicher Verfassung führen die Drogen innerhalb kurzer Zeit zu Sprach- und Wahrnehmungsstörungen, Benommenheit und Bewusstlosigkeit. In Kombination mit Alkohol können Nebenwirkungen wie Krämpfe, Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Verwirrtheitszustände, Atemnot bis hin zu lebensbedrohlichen Zuständen wie Koma und Atemstillstand auftreten.

K.O. – Tropfen bezeichnen eine Vielzahl unterschiedlicher schnell betäubend wirkender Substanzen. Die Präparate, deren Palette von Schlaf- und Beruhigungsmitteln bis hin zu Psychopharmaka reicht, werden gezielt eingesetzt. Sie sollen Mädchen und (junge) Frauen betäuben und willenlos machen. K.O.-Tropfen sind nahezu geschmacksneutral, geruchlos und farblos. So lassen sie sich in Diskotheken, Kneipen aber auch bei privaten Partys unbemerkt ins Getränk mischen. K.O.