Fortbildung Online
Dienstag, 24. Februar 2026
14:00 bis 16:00 Uhr

Online-Veranstaltungsreihe zur Schutzkonzeptentwicklung

Unsere Online-Veranstaltungsreihe greift genau die Punkte auf, an denen Fachkräfte und Steuerungsgruppen im Alltag häufig ins Stocken geraten. In jedem Termin widmen wir uns einem konkreten Baustein der Schutzkonzeptentwicklung: kompakter Input, klarer Praxisbezug und anschließend Raum für Austausch und Ihre Fragen.

Die Module sind flexibel buchbar. Wählen Sie gezielt die Themen, die Sie weiterbringen, oder buchen Sie die gesamte Reihe.

Im aktuellen Termin geht es um die Grundlagen: Leitbild, Haltung, strukturelle Voraussetzungen sowie Notfallpläne und Sensibilisierung, das Fundament für ein tragfähiges Schutzkonzept.

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Web-Seminar
Freitag, 06. Februar 2026
15:00 – 19:00 Uhr

Sicher und sensibel bei sexualisierter Gewalt an Kindern und Jugendlichen

Sexualisierte Gewalt betrifft viele Menschen – und damit auch Patientinnen in der Physiotherapie. Besonders in körpernahen Behandlungen, etwa im Bereich des Beckens, brauchen Therapeutinnen ein feines Gespür für Grenzachtung und einen sicheren Umgang mit möglichen Signalen betroffener Kinder und Jugendlicher.
Diese Fortbildung vermittelt grundlegendes Wissen zu sexualisierter Gewalt und zeigt, wie physiotherapeutische Behandlungen fachlich korrekt, einfühlsam und grenzwahrend gestaltet werden können. Zudem lernen Teilnehmende, wie sie reagieren können, wenn sich junge Patient*innen anvertrauen oder Hinweise auf Übergriffe sichtbar werden.

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Präsenzfortbildung
Dienstag, 14. April 2026
9.30 – 14.30 Uhr

Möglichkeiten und Grenzen von rechtlichen Interventionen
bei sexualisierter Gewalt

Wenn sexualisierte Gewalt in einer Institution bekannt wird, stehen Fachkräfte oft vor der schwierigen Frage, ob eine Strafanzeige der richtige Weg ist. Die Entscheidung ist komplex: Wo fand der Übergriff statt? Wer ist betroffen? Welche rechtlichen Pflichten gelten? Und was bedeutet ein Strafverfahren für Kinder und Jugendliche, die möglicherweise aussagen sollen?
Diese Fortbildung bietet Orientierung in einem Bereich, der viele Unsicherheiten mit sich bringt. Sie vermittelt Grundlagen zu Strafrecht, Strafprozessrecht und Opferschutz, zeigt Handlungsspielräume auf und grenzt realistische Möglichkeiten von rechtlichen Grenzen ab. Ziel ist es, Fachkräften mehr Sicherheit, Wissen und Klarheit für verantwortungsvolle Entscheidungen im institutionellen Kontext zu geben.

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Präsenzfortbildung
Donnerstag, 26. Februar 2026
9:00 – 16:00 Uhr

Grundlagenfortbildung

Sexualisierte Gewalt erkennen, handeln, stärken:

In jeder Schulklasse sind statistisch ein bis zwei Kinder betroffen – ein Grund, warum pädagogische Fachkräfte häufig eine der ersten Vertrauenspersonen bei Verdachtsmomenten sind. Diese Grundlagenfortbildung vermittelt Ihnen das Wissen und die Sicherheit, die Sie im Umgang mit Grenzverletzungen, Übergriffen und möglichen Signalen brauchen. Sie erfahren, wie Sie bei Vermutungen handlungssicher agieren, welche Schritte wichtig sind und wie Sie Kinder und Jugendliche nachhaltig stärken können. So schaffen Sie ein geschütztes Umfeld und nutzen Ihre Rolle als wichtige Bezugsperson bestmöglich.

Präsenzfortbildung
Dienstag, 10. Februar 2026
9:00 – 16:00 Uhr

Empowerment-Methoden für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

Diese Fortbildung richtet sich an Frauen* aus der Kinder- und Jugendarbeit, die ihre eigene Handlungssicherheit stärken und Kinder sowie Jugendliche wirksam empowern wollen. In einem geschützten Rahmen verbinden wir erste Grundlagen des Boxens und der Selbstverteidigung mit fundiertem Wissen zu Grenzverletzungen und sexualisierter Gewalt. Der Fokus liegt auf Reflexion, praktischen Methoden und alltagstauglicher Prävention: Wie stärke ich meine eigenen Grenzen? Wie fördere ich die Selbstbehauptung junger Menschen? Und wie spreche ich schwierige Themen mit mehr Leichtigkeit an? Gemeinsam entwickeln die Teilnehmerinnen* konkrete Strategien für ihren pädagogischen Alltag.

Präsenzfortbildung
Dienstag, 27. Januar 2026
Donnerstag, 29. Januar 2026
9:30 – 16:30 Uhr

Mit dem Präventionsprojekt „Nein heißt Nein“ stärken Kitas ihre Kinder dabei, sich altersgerecht gegen sexualisierte Gewalt zu wehren. Das dreiteilige Programm verbindet fundierte Fachfortbildungen, engagierte Elternarbeit und einen aktiven Austausch zwischen den Einrichtungen – für eine nachhaltige Präventionskultur im Kita-Alltag.

Im neuen November-Rundbrief blicken wir auf eine bewegte zweite Jahreshälfte zurück: personelle Veränderungen im Team, internationale Begegnungen und spannende Einblicke in unsere Weiterentwicklung hin zu mehr Inklusion. Außerdem erläutern wir, warum wir weiterhin den Begriff „sexueller Missbrauch“ verwenden, und wann wir von „sexualisierter Gewalt“ sprechen. Ein besonderes Highlight: die Veröffentlichung der vollständig überarbeiteten 5. Auflage des Kinderbuchs „Anna und Jan gehen vor Gericht“, das ab sofort bei Violetta erhältlich ist.

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Web-Seminar
Freitag, 20. Juni 2025
15.00 bis 19.00 Uhr

Jede*r siebte Erwachsene berichtet von sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend. Für Physiotherapeut*innen ist es wichtig, sich dessen bewusst zu sein. Denn es ist sehr wahrscheinlich, dass zu ihren Patient*innen auch betroffene Kinder und Jugendliche zählen.

Durch die vertrauensvolle Zusammenarbeit können Physiotherapeut*innen zu wichtigen Ansprechpersonen für ihre jungen Patient*innen werden. Kinder und Jugendliche können sich in dem geschützten Raum öffnen oder durch ihr Verhalten Hinweise auf mögliche Übergriffe geben.

Web-Seminar
Donnerstag, 04. Dezember 2025
10.30 bis 16.30 Uhr

Ein Thema für Kinder im Grundschulalter?!

Das Internet und die Möglichkeit, über das Internet neue soziale Kontakte zu knüpfen und Freundschaften zu pflegen, sind für Kinder von großer Bedeutung. Online-Plattformen bieten ihnen die Möglichkeit, Teil von Gruppen zu sein, die ihre Interessen und Werte teilen. Das Internet eröffnet den Zugang zu Informationen und Wissen, fördert die Kreativität und den Selbstausdruck und unterstützt die Entwicklung digitaler Kompetenzen. Für manche Kinder kann das Internet eine bedeutsame Quelle der Unterstützung darstellen, insbesondere wenn sie mit Problemen konfrontiert sind, die sie im realen Leben nicht offen besprechen können.